Celina

Ausbildung zur Chemielaborantin

Hey, ich heiße Celina und bin in meinem 2. Ausbildungsjahr als Chemielaborantin.

Nach meinem Abitur stand ich vor der Frage, wie es für mich nach meinem FSJ weiter geht. Für mich war nur klar, dass es mit Chemie zu tun haben soll.

Früher dachte ich, dass es nur das Chemiestudium gibt, bis mein Bruder mich auf den Beruf des Chemielaboranten aufmerksam machte und ich innerhalb von wenigen Tagen drei Bewerbungen rausschickte.

Schnell habe ich gemerkt, dass es gar nicht so viele Ausbildungsplätze für Chemielaboranten gibt. Deshalb nehme ich längere Fahrtzeiten in Kauf. Anfang war das anstrengend, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und genieße die Fahrten.

Viele stellen sich vermutlich den Beruf klassisch mit Pipetten und Glasgeräten vor, was teilweise auch zutrifft. Vor allem in der Industrie kann der Beruf auch ganz anders aussehen, z. B. arbeite ich mit Klebstoffen, rühre sie an, überwache diese über längere Zeit, verbessere die Rezeptur und prüfe unsere Roh- und Fertigwaren. Meine Aufgaben unterscheiden sich stark von den Berufsschulthemen, was es mir manchmal schwieriger macht, mir unter bestimmten Geräten etwas vorzustellen.

Für mich ist es besonders motivierend, wenn ich mehr Verantwortung übernehmen darf. Jedes Mal fühlt es sich wie ein kleiner Meilenstein an. Nach der Ausbildung möchte ich möglichst schnell meinen Techniker machen, um im Lernrhythmus zu bleiben und noch mehr Verantwortung übernehmen zu können.