Mein Name ist Dennis Jakob und ich bin im 2. Lehrjahr der Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker. Von klein auf faszinieren mich große und schwere Maschinen. Ich wollte immer einen abwechslungsreichen Beruf, und diesen habe ich als Land- und Baumaschinenmechatroniker gefunden. Der Arbeitsalltag ist jeden Tag anders, mal sind wir draußen auf der Baustelle, mal in der Werkstatt, mal im Steinbruch. Bei über 400 verschiedenen Baggern, Radladern, Bohrmaschinen usw. gibt es unheimlich viel zu lernen.
Ein Höhepunkt meiner Ausbildung war im Außendienst im Steinbruch, wo ich einen Liebherr R970 SME reparieren und sogar Probe fahren durfte. Das ist ein riesiger Bagger mit knapp 81 Tonnen – ein mega Gefühl. Am herausforderndsten fand ich bislang den Wechsel der Zahnelemente am Antriebsrad einer Liebherr PR 736 Planierraupe, eine Aufgabe, die ich nicht noch mal machen müsste.
Was ist das Wichtigste, was man in der Ausbildung lernt? Wie der Alltag als Erwachsener aussieht. Wenn man von der Schulzeit in die Berufswelt einsteigt. Statt von 8 bis 13 Uhr Schule zu haben, arbeite ich jetzt von 7 bis 16 Uhr. Das ist eine ganz schöne Umstellung, gehört aber dazu.
Ich möchte gerne im Rahmen meiner Ausbildung so viele Maschinen wie möglich fahren und viel über Motoren und Getriebe lernen, da dieses Wissen im Alltag nützlich ist.