Lorenz

Ausbildung zum Industriekaufmann

Mein erster Tag: Ich kenne kaum jemanden, alles ist neu – und dann empfangen mich die anderen Azubis mit einem Willkommensgeschenk. Da wusste ich, dass ich hier richtig bin.

Für die Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich mich entschieden, weil der Beruf echte Breite bietet. Ich durchlaufe viele Abteilungen, gewinne Einblicke in wirtschaftliche Abläufe und lerne dabei auch meine eigenen Stärken besser kennen. Ich hatte zwar auch ein BWL-Studium im Blick, aber die Ausbildung hat mir mehr gegeben: einen direkten Einstieg in die Praxis, konkrete Aufgaben und den Unterschied sehen, den die eigene Arbeit tatsächlich macht.

Der Start war eine Umstellung, keine Frage. Früher aufstehen, neue Gesichter, neue Prozesse – das braucht Zeit. Inzwischen schätze ich genau das: Ein strukturierter Arbeitstag hilft mir, meinen Alltag bewusster zu planen und klarer zu denken. Das hilft mir auch persönlich weiter.

Ein echtes Highlight waren die Jahresabschlussgespräche mit Lieferanten im Einkauf. Dort habe ich erlebt, wie viel Strategie, Planung und Fingerspitzengefühl hinter Entscheidungen stecken, die von außen simpel wirken.

Die größte Herausforderung ist das ständige Neu-Einarbeiten – jede Abteilung hat ihre eigene Logik. Aber genau das formt. Ich arbeite heute genauer, organisiere mich bewusster und gehe flexibler mit neuen Situationen um.

Ich lerne jeden Tag dazu und bekomme immer mehr ein Gefühl dafür, in welche Richtung ich mich nach der Ausbildung entwickeln möchte.